Ganzheitliche Pferdetherapie

Pferde, waren schon immer meine große Leidenschaft. Ich sehe es als Geschenk und Erfüllung meiner Träume an, mit Pferden und stets im Sinne des Pferdes arbeiten zu dürfen. Einfühlungsvermögen und Vertrauen sehe ich als Basis für die Arbeit mit dem Patient Pferd an. Das Pferd steht für mich immer im Mittelpunkt und somit zielt meine Arbeit auf das (wieder)Herstellen eines für das Pferd entsprechend optimalen physischen und, sofern möglich, psychischen Zustands ab.

Als ganzheitliche Therapeutin betrachte ich den Pferdekörper als ein großes Gesamtes. Ist eine Struktur des Körpers nicht oder nur eingeschränkt in der Lage, seiner Aufgabe nachzugehen, so kann dies Einfluss auf den gesamten Organismus haben. Mir ist wichtig, dass ich nicht nur das Pferd in seinem Heilungsprozess unterstütze, sondern auch dass du als Pferdebesitzer die Zusammenhänge innerhalb des Pferdekörpers besser verstehst. Gerne beantworte ich daher deine Fragen und ich freue mich, mein Know How weitergeben zu können.

Wann ist es sinnvoll sein Pferdchen einem Therapeuten vorzustellen?

Diese Frage beantworte ich gerne mit „immer dann, wenn dir dein Gefühl sagt, dass etwas nicht in Ordnung ist und du eine fundierte Meinung von außen benötigst“. Die Antwort lässt so manchen Pferdebesitzer sicherlich etwas schmunzeln, denn viele Menschen erwarten nun eine Auflistung diverser Indikationen.

Meine Wahrheit ist aber: wir alle sind mit einem eigenen Bauchgefühl auf diese Welt gekommen. Der eine vertraut seinem Gefühl mehr als der andere es tut. Und das ist auch völlig in Ordnung so. Wenn dir dein Gefühl, möglicherweise aber auch dein Pferdchen selbst, sagt, dass etwas nicht so richtig stimmig und harmonisch ist, so ist es in meinen Augen völlig legitim, sich an jemanden zu wenden, der mit dir gemeinsam (!) schaut, welche Ursache vorliegen könnte.

Ich rate vielen Pferdebesitzern, das eigene Pferd stetig zu beobachten. Wir können nicht nur sehr viel von ihnen lernen. Nein, wir können sogar sehr schnell erkennen, wenn es ein Problem gibt, was zu lösen gilt.

Ihr Lieben, macht euch bitte bewusst, dass eure Pferde hochsensible Geschöpfe sind. Es ist nicht normal, wenn ein Pferd beim Satteln mit den Zähnen knirscht oder sogar beißt. Und ebenso wenig normal ist es, dass ein Pferd beim Reiten plötzlich bockt oder wegrennt. Bitte macht euch bewusst – je öfter, desto besser – dass Pferde harmonisch mit uns zusammen sein wollen und jede Form von Disharmonie ein Zeichen von Unwohlsein sein kann.

Und natürlich muss es nicht erst zu einem „doofen Bauchgefühl“ oder  deutlichen Anzeichen des Pferdes kommen, bevor du einen Therapeuten zu Rate ziehst. Grundsätzlich macht es schon Sinn, wenn du dein Pferd regelmäßig einem Therapeuten vorstellst. Dein Pferd wird es dir sicherlich danken, denn Prävention ist immer einfacher als Intervention.

Du hast dich dazu entschieden, dein Pferdchen von mir durchchecken und behandeln zu lassen und bist nun ganz gespannt, was dich erwartet?

Zunächst möchte ich sowohl dich als auch dein Pferd ein bisschen kennenlernen. Ich schaue mir also das allgemeine Erscheinungsbild deines Pferdes an und lasse mir das ein oder andere Pferd gerne auch in Bewegung zeigen. Unter Umständen werde ich dir ein paar Fragen stellen, beispielsweise wie du dein Pferd bewegst, wie es gefüttert und gehalten wird und natürlich auch, ob es Vorerkrankungen gibt oder dir in letzter Zeit etwas aufgefallen ist.

Mir ist es sehr wichtig, das Pferd als Gesamtbild zu betrachten. Dazu gehört im Grunde alles, was das Pferd, in welcher Art auch immer, beeinflusst. Für mich ist es daher selbstverständlich nicht nur mit dem Pferd zu arbeiten, sondern den Besitzer und Reiter mit einzubeziehen. Der Mensch hat in der Regel einen viel größeren Einfluss auf sein Pferd, als ihm möglicherweise bewusst ist und deswegen beobachte ich während eines Termin auch immer gerne dich mit deinem Pferd. Dein Pferd ist schließlich dein Spiegelbild…

Nach unserem kleinen Erstgespräch schaue ich mir nun dein Pferdchen an und teile dir gerne mit, was mir auffällt. In vielen Fällen ist es sinnvoll sich die Ausrüstung des Pferdes ebenfalls anzuschauen. Gemeinsam werden wir dann beraten und entscheiden, ob eine Behandlung des Pferdes zum aktuellen Zeitpunkt Sinn macht, oder ob ggf. vorher beispielsweise Zahnprobleme oder andere Schwierigkeiten behoben werden sollten. Hierbei betone ich gerne, dass mir die Einbeziehung von Tierarzt, Hufschmied/Hufbearbeiter, Sattler etc. wichtig sind.

Wer gemeinsam als Team zusammenarbeitet, kann den optimalen Zustand für das Pferd erarbeiten und das sollte immer die höchste Priorität sein.

Wenn es keine Einwände gibt, behandle ich dein Pferde mit Hilfe osteopatischer und physiotherapeutischer Elemente. Ich beobachte dabei das Pferd sehr genau, denn es teilt mir in der Regel auch sehr genau mit, wo noch welche Blockaden zu lösen sind und wie es ihm während der Behandlung geht. Je mehr ich das Pferd während der Behandlung beobachte und mit ihm kommuniziere, desto besser und nachhaltiger kann ich unterstützen und behandeln.

Nach der osteopatischen/physiotherapeutischen Behandlung folgt meistens noch eine Akupunkturbehandlung. Zum einen dient dies der Harmonisierung des Energieflusses im Körper. Zum anderen werden die Selbstheilungskräfte durch Akupunktur angeregt. Nicht selten empfinden meine vierbeinigen Patienten die Akupunktur als sehr angenehm – für mich immer wieder toll zu beobachten.

Die Arbeit mit den Balance Boards unterstützt meine Arbeit in vielen Fällen sehr gut.

Nach der Behandlung werde ich dir noch ein paar Tipps für die kommenden Tage mitgeben. Außerdem beantworte ich gerne deine Fragen oder spreche Empfehlungen aus, die zur Gesunderhaltung deines Pferdes dienen.

Ich freue mich immer über ein kleines Feedback und stehe euch gerne, auch nach der Behandlung, mit Rat und Tat zur Seite. Besonders freue ich mich, die Entwicklung von Pferd und Mensch mit verfolgen zu können – oft sind diese Entwicklungen wirklich erstaunlich und das macht die Arbeit für mich sehr besonders.

Ich hoffe, dir einen kleinen Einblick in meine Arbeit mit Pferden gegeben zu haben. Wenn du nun neugierig geworden bist und gern einen Termin vereinbaren möchtest, so freue ich mich natürlich sehr über deine Nachricht.

Alles Liebe,

Anik

Aktuelle Preise:

Kennenlernen und Erstbehandlung, Dauer ca. 1,5 – 2 Stunden, 90,- €  + Anfahrt

Nachbehandlung innerhalb von 3 Wochen nach Erstbehandlung, 75,- € + Anfahrt

Anfahrtskosten: im Umkreis von ca. 15 km um 46045 Oberhausen berechne ich keine Anfahrtspauschale. Ab 16 km Anfahrt berechne ich pro gefahrenem km 0,50 €. Die Anfahrtskosten werden aufgeteilt, wenn ich für zwei und mehr Pferde zu euch komme.

Für die Wochenenden plane ich auch Touren im Umkreis von ca. 100 km um 46045 Oberhausen. Meldet euch gern, wenn ihr einen Sammeltermin vereinbaren wollt.

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